15.09.2007 St. Gallen, Oberbüren SG: Weiterhin unklar, warum Polizei Ylenia nicht fand - Schußwaffe verschwunden - Werkzeuge ebenfalls unauffindbar
 Ylenia wurde von einem privaten Sucher tot gefunden - Bild: Symbolbild Tod |
Das Geschehen, daß eine vergrabenen Leiche nach einiger Zeit von Tieren freigelegt worden sei, sei nach Äußerungen von Polizeichef Bruno Fehr (St. Gallen) nicht außergewöhnlich.
Zudem sei der Hartmannwald nach der ersten Suche am 02. August 2007 von der Polizei ein zweites Mal durchsucht worden. Darüberhinaus habe es noch eine Feinsuche gegeben.
Eine schlüssige Erklärung, warum die Suche der Polizei mit Leichenhunden, Wärembildkameras etc. nicht zum Auffinden der Leiche im Hartmannswald geführt habe, gibt es gegenwärtig jedoch nicht.
Der Tagesanzeiger berichtet, Kripochef Fehr weise Kritik an der Polizei zurück: "Ich habe schon länger mit diesem Szenario gerechnet." zitiert ihn der Tagesanzeiger.
Jedoch äußerte sich Fehr in der gestrigen Tagesschau des Schweizer Fernsehens, daß man die vergangenen Suchaktionen noch im Detail mit den Verantwortlichen analysieren müsse und der Frage nachgehen müsse, weshalb Ylenia nicht früher geortet werden konnte.
Gestern abend äußerte Kripo-Chef Fehr gegenüber Medien, die Schußwaffe, mit welcher dem Mann in die Brust geschossen worden war, bleibe nach wie vor verschwunden.
Darüberhinaus seinen auch die Werkzeuge, mit welchen von Aesch, der sich mit einem Kopfschuß selbst richtete, die Leiche von Ylenia vergraben hatte, ebenfalls unauffindbar.
Wie der Kindsentführer von Aesch das Kind umgebracht habe, sei Gegenstand der laufenden Ermittlungen, berichtet die Kantonspolizei St. Gallen.
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